Hostel Split Kroatien
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Split Kroatien 

Split in die UNESCO-Liste aufgenommene Diokletianpalast, hat Split auch den Reiz einer modernen Mittelmeerstadt. Von der langjährigen touristischen Tradition Splits zeugt der 1894 erschienene, erste ausführliche Reiseführer der Stadt und ihrer Umgebung. Es seien zunächst die Museen genannt: das Museum für kroatische archäologische Denkmäler _ ein Kapitalprojekt der kroatischen Kultur, gegründet 1893 in Knin; das Archäologische Museum aus dem Jahr 1820, eines der ältesten Museen Kroatiens; die Schatzkammer des Spliter Doms mit einer wertvollen Sammlung sakraler Kunstgegenständen; das 1910 gegründete Volkskundemuseum; das Geschichts- und Seefahrtsmuseum; das Naturkundemuseum. Es lohnt auch ein Besuch in der 1931 gegründeten Kunstgalerie, im Franziskanerkloster von Poljud, in der Galerie MeStroviC u.a. Split ist eine Hochburg des Sports (Austragungsort der Mittelmeerspiele 1979), in der viele bekannte und beliebte Sportvereine und Einzelsportler wirken. Auch Freizeitsportlern stehen zahlreiche Sportplätze zur Verfügung. Es können so gut wie alle Sportarten auf Land und zu Wasser betrieben werden, von Fußball, Basketball und Tennis, über Bergsteigen und Schießsport bis hin zu Angelsport, Wasserski und Rudern.

Im Frühmittelalter entwickelt sich Split innerhalb des einstigen Diokletianpalasts. Der wirtschaftliche Aufschwung im 13. und 14. Jh. bedingt einen intensiveren Ausbau; die Stadt breitet sich auch außerhalb der Palastanlagen aus, und an der Westmauer entwickelt sich eine Vorstadt, die im 14. Jh. von Mauern und im 17. Jh. von neuen Wehranlagen mit Bastionen des Baumeisters A. Maglio umgeben wird. Vor den West- und Ostmauern der Stadt entwickeln sich die Bauernsiedlungen Veli VaroS und LuCac, die sich später mit der Altstadt zu einem Gefüge verbinden. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen breitet sich die Stadt bis an die Südhänge des Marjan und gegen Osten bis nach BaCvice aus, wo ein modernes Stadtviertel entsteht. Im 2. Weltkrieg wurde Split stark zerbombt, besonders im Küstenteil, südöstlich des Diokletianpalasts (heute befindet sich an dieser Stelle ein Park). Seit den Fünfzigern ist Split durch eine starke räumliche Ausdehnung gekennzeichnet (es entsteht u.a. der neue Stadtteil Split III).

Der römische Kaiser Diokletian verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in einem riesigen Palast, den er in der Nähe seines Geburtsortes Aspalthos in Dalmatien bauen liess. Im Lauf der Jahrhunderte wurde die ursprüngliche Architektur geändert, aber die Leute dieser Stadt, die später Spalato genannt wurde und dann Split, wussten die Struktur des Palastes unter der byzantinischen, venezianischen und österreichisch-ungarischen Herrschaft zu nutzen und sie dabei so wenig wie möglich zu beschädigen. So entstand innerhalb der römischen Mauern diese harmonische Stadt. Das Peristyl des Palastes, das Diokletianmausoleum, der Jupiter-Tempel, die Säulengänge auf der Straße, die frühkroatische Kirche, die romanischen Häuser, das Tor von Andrija Buvina und die architektonischen Bauwerke von Juraj Dalmatinac sind im gut erhalten.